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Entdeckungen

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Not all those who wander are lost.

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Grimoire

Unvermeidlicher Jahresendcontent

Kann ja nicht sein, dass der letzte Post schon wieder fast zwei Monate her ist?! In der Zwischenzeit habe ich weitreichende Entscheidungen getroffen, und deren Auswirkungen manifestieren sich bereits. Im Fokus stand meine Gesundheit, die nicht mehr so unverwüstlich war wie gewohnt. Da musste etwas passieren. Das Alter macht sich eben doch bemerkbar. Nun muss ich mich wieder viel mehr bewegen, und es wirkt bereits. Schon erstaunlich, wie schnell das spürbar wird.

Für das nächste Jahr ist so viel geplant, dass ich nicht wirklich davon ausgehe, alles in die Tat umsetzen zu können. Aber 50% wären schon gut. In diesen Dingen bin ich bescheidener – oder realistischer? – geworden. Anderes lässt dagegen praktisch gar keinen Toleranzspielraum mehr. Ar$%&/=)[ fliegen schneller denn je aus meinem Leben, und die Definition derselben ist auch ein wenig offener geworden.

Was lässt sich sonst über das letzte Jahr sagen? Ich habe viel zu wenig gelesen, bin viel zu wenig gereist, habe viel zu wenig abseits des Arbeitsfokus mitbekommen. Mein Hirn hat zwar extrem viel Input bekommen, aber so einseitig, dass ich schnell “Mangelerscheinungen” bekommen habe. Das Beste der letzten Monate sind die Menschen gewesen. Ich würde gerne sagen “und natürlich die Tiere”, aber die waren leider trotz der Nähe fern, und das ist vielleicht das Schlimmste gewesen.

Auch das ist eine Erkenntnis, gegen die ich viel zu lange angekämpft habe. Ohne “furry companion” bin ich so unvollständig wie…wie… – ich weiß nicht wie, mir fallen nur Platitüden ein. Kurt hat es in seiner Weihnachtsmail so formuliert: “WSC people without quadrupeds would be useless (sorry), which would also be true the other way round. So we are one interdigitated, cooperating and permanently developing super-organism. We only function together or not at all.” Ist was Wahres dran, ein gewisser Typus Mensch gedeiht in dieser Symbiose einfach am Besten. Ich habe das aus dem mütterlichen Zweig der Familie übernommen, meine Oma und meine Tante waren genauso, und ich entdecke dasselbe mehr und mehr in meiner jüngeren Nichte. Es ist faszinierend, und es ist definitiv verbindend.

Aber genug davon. Was ich in 2018 mit der größten Spannung erwarte: Wo verbringe ich den Sommer? Die beiden letzten Sommer hier waren wirklich kein Vergnügen, es ist viel zu heiß und trocken, und nirgends gibt es Abkühlung. Praktisch jeder hier hat einen Pool im Garten, und das ist auch nötig, denn es gibt weder Seen noch Flüsse, die nah genug wären, um den Weg dorthin – durch die “Wüste” – zu rechtfertigen. Das ist das einzige Manko hier, und für 2018 muss ich einen Weg finden, dieses Problem für mich und den Hund mit dem sibirischen Blut zu lösen. Wie immer ist es ein finanzielles Problem, und ich muss das bald regeln.

Wir werden sehen. Die Zeit fliegt, und meine Gedanken auch.

 

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