Fiction

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Entdeckungen

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Not all those who wander are lost.

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The road less travelled

Man sollte meinen, dass man als Fußgeher/Fußgänger in einem kleinen Ort nach einer gewissen Zeit alle noch so versteckten Gassen und Wege kennt. Aber ich habe es schon früher festgestellt: Erst mit Hund lernt man sein Umfeld wirklich lückenlos kennen. Entgegen der Meinung einer voreingenommenen Katzentante aus der deutschen Spießerblogosphäre gehen Hundehalter nämlich keineswegs immer dieselbe Runde. Und ich habe es in den nunmehr zwei Monaten mit Fräulein Tonks fast täglich geschafft, noch mindestens ein Stückchen zuvor ungenutzter Gassistrecke zu finden, um keine Langeweile aufkommen zu lassen.

Dabei habe ich einen neuen Lieblingspfad entdeckt, der so anders ist als die üblichen Wege hier, dass ich es anfangs kaum glauben konnte. Die meisten Wanderwege knubbeln sich um die Umgebung des Schlosses herum oder führen zu den beliebten Ausflugszielen wie Wildpark, Buschberg oder Oberleiser Berg. Der neue Lieblingspfad liegt in der anderen Richtung und ist sozusagen ziellos. Ein Rundweg ohne klassische “Sehenswürdigkeiten”, der entsprechend wenig genutzt wird. Man könnte nun wieder klischeehaft über “der Weg ist das Ziel bla bla” schwadronieren, aber das wäre albern. Trotzdem ist es schwer zu glauben, wie “unpopulär” die Route ist, denn sie ist wirklich wunderschön und bietet genau das, was der Gegend hier sonst abgeht. Ein Flüsschen mit ganz breiter Uferzone, dichte Tannen und eine Erhebung, die ich wegen ihrer Ausstrahlung sofort “Feenhügel” getauft habe. Ja, ja, ich bin eben doch albern 😉

Ich muss dort einmal Fotos machen. Dass ich noch keine habe, beweist, dass ich entgegen meiner sonstigen manischen Knips-Neigung bisher tatsächlich nur geschaut/geguckt habe, anstatt die Kamera zu zücken.

 

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