Fiction

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Entdeckungen

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Not all those who wander are lost.

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Grimoire

Jahreszeiten

Eigentlich ist heute laut den alten Kelten Frühlingsanfang, und in den letzten Tagen fühlte es sich auch genau so an. Das ausgesprochen hübsche Mondereignis letzte Nacht, das gemeinhin als Ende von irgendwas und den Anfang von etwas anderem einläutet, hat zusätzlich die Illusion genährt, dass der Winter tatsächlich schon vorbei sein könnte. Metaphorisch oder real. Der Wetterdienst ist aber anderer Meinung. Viel Schnee und minus 15°C werden die ganzen Knospereien draußen grausam töten. Ein Gemetzel.

Bekanntermaßen mag ich den Winter, besonders, wenn er wirklich frostig und womöglich sogar weiß ist. Ein wenig beunruhigt mich die Aussicht aber doch, weil ich am Wochenende einen Trip an einen Ort plane, an dem es immer noch ein paar Grad kälter ist als hier. Autofahren kann bei Schnee und Eis in der Pampa sehr unlustig werden, wenn man kein Spezialgefährt hat. – Andererseits ist es ja auch zu Fuß heikel. Beim letzten großen Schnee habe ich mich im Wildpark so auf die Nase gelegt, dass ich meine rechte Hand (Linkshänderglück) tagelang nicht mehr bewegen konnte. Und es wird eine Narbe am Finger bleiben. Was mich insgeheim freut, denn bleibende, sichtbare Erinnerungen an besondere Orte finde ich schön. Und ich spüre, dass ich – trotz aller Liebe – nicht mehr lange hier bleiben werde. Mörderische Sommer und kein Wasser, das ist nun, mit diesem Nordhund, noch indiskutabler als bisher.

Aber – da Mond und Imbolc scheinbar irren – das Ende ist noch nicht jetzt.

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