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Entdeckungen

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Being a Beast

“Wetsuits are condoms that prevent your imagination from being fertilised by mountain rivers.”

Wie wahr, wie wahr. Diese und ähnliche Weisheiten findet man in Charles Fosters herrlichem Buch “Being a Beast”. So absurd – ich will nicht sagen plemplem – es auch scheinen mag, die “Abenteuer” des Autors (meist gemeinsam mit seinem achtjährigen Sohn) sind ebenso abwegig wie erleuchtend. Dass man sich ernsthaft vornimmt, eine Weile wie ein Dachs zu leben (Würmer essend) und dadurch tiefere Einblicke in das Dasein dieser Tiere zu gewinnen, fand ich ein wenig zu exzentrisch. Aber wie immer gilt die alte Regel der engen Nachbarschaft von Genie und Wahnsinn. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, dass der Geschmack von Würmern regional variiert, dabei ist es naheliegend.

“Worms from Picardy are apparently musty, like splintered wood. Worms from the high Kent Weald are fresh and uncomplicated. And worm flavours change with the season as well as the region.”

Vielleicht (erstmal) nutzloses Wissen, aber eben auch ein amüsanter kleiner Schubser, mal wieder über den Rand des persönlichen Universums zu schauen. Es ist wie mit dem Spiegel-Test für Hunde. Die Augen sind eben nicht das relevanteste Sinnesorgan eines Hundes. Und dennoch will man es zugrunde legen, um das Bewusstsein dieser Tiere zu beurteilen?

Dieses Buch ist viel mehr als eine unglaublich unterhaltsame Lektüre. Möchte ich als Druckversion haben. Es weihnachtet ja schon bald.

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